[Rezept]: glutenfreier Schoko-Espresso-Kuchen mit Frischkäsefüllung


Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal sage, aber ja, ich werde allmählich zu einer richtigen "Kaffeetante"! Früher mochte ich Kaffee nicht besonders. Er war mir zu bitter, und ich trank ihn nur hin und wieder aus reiner Höflichkeit oder Gruppenzwang (?!?), mit einem ordentlichen Schuss Milch, oder als Latte Macchiato. Daher zählte ich mich ausschließlich zu den Teeliebhabern. Während meines Studiums habe ich dann den positiven Effekt von Kaffee lieben gelernt. Ein kleiner Wachmacher, wenn es darum ging, sich kurz vor den Prüfungen die Nächte um die Ohren zu schlagen. Damals war Kaffee für mich Mittel zum Zweck.

Im Arbeitsalltag diente Kaffee vor allem als Kommunikationsmittel, oder als Grund mal eine kleine Verschnaufpause einzulegen ;-) Da konnte ich bei einem Kaffee mit meinen Kollegen über Schwierigkeiten bei Projekten oder anderen Bürokram diskutieren, oder den neuesten Klatsch und Tratsch austauschen. Irgendwie schon eigenartig, dass eine ursprünglich kleine Kaffeekirsche Menschen miteinander verbindet. Schließlich hat sich der Satz "Gehen wir auf eine Tasse Kaffee" (ok, bei Männern auch ein Glas Bier), in unserem Sprachgebrauch fest verankert. Oder habt ihr schon mal zu einer Freundin gesagt "Lass uns auf ein Glas Mineralwasser gehen"?!? (Dabei heißt Kaffee trinken gehen nicht unbedingt, dass man auch Kaffee trinkt ;-) ).


Aber zurück zum Thema. Während meiner Schwangerschaft und Stillzeit wurde ich wieder zu einer exzessiven Teetrinkerin, und habe Koffein strikt gemieden (außer ab und zu ein koffeinfreier Kaffee). Der Verzicht auf Koffein machte sich aber bezahlt. Denn so ein kleiner Wirbelwind braucht ganz schön viel Aufmerksam und zehrt an Mama's Energie bei schlaflosen Nächten (wenn mal wieder ein neuer Zahn kommt). Deshalb gibt es für mich mittlerweile morgens zum Frühstück eine Tasse starken Kaffee zum Wach werden und in die Gänge kommen. Zugegeben, meistens ist der Kaffee kalt bis ich ihn trinke, weil meine Aufmerksamkeit unserem kleinen Sonnenschein gilt. Aber durch den relativ langen Koffeinverzicht entfaltet dieses jetzt bei mir relativ schnell seine positive Wirkung ;-) Am frühen Nachmittag, wenn unser kleiner Sonnenschein schläft, und ich meine Hausarbeiten erledigt habe, gönne ich mir eine weitere Tasse Kaffee (diesmal heiß ;-)). Diese Tasse wird dann sehr genüsslich getrunken. Damit kann ich wunderbar entspannen, und kurz mal abschalten. Seit dem trinke ich meinen Kaffee viel bewusster und nehme die unterschiedlichen Kaffeeröstungen viel besser wahr. Kaffee ist für mich ein Genussmittel geworden.

Und dann wären da noch die zahlreichen Babytreffs auf denen wir mittlerweile sind. Kuchen und Kaffee gehören einfach immer dazu. Jede Mama braucht einen Koffeinschub und etwas süßes für die Seele :-)


Da ich den Kaffeegenuss nun endlich für mich entdeckt habe, und  mittlerweile täglich Kaffee trinke, freue ich mich sehr darüber, dass ich die neue Kapselmaschine von Cremesso, die Viva B6 testen durfte. Ich war wirklich erstaunt, wie viele verschiedene Kaffee-Kapseln Cremesso im Sortiment führt. Neben Ristretto, Espresso Alba, Espresso, Espresso per Macchiato, Lungo Fortissimo, Lungo Crema, Lungo Leggero, Lungo Decaffeinato gibt es auch noch Specials wie Irish,Vagnilia oder Caramello Flavoured, sowie Ethiopia Apricot. Besonders überrascht hat mich, dass man mit der Viva B6 nicht nur Kaffee, sondern auch Tee, wie klassischen Früchte- oder Pfefferminztee, sowie Ceylon Pekoe und Rooibos Vanilla, zubereiten kann. Somit erübrigt sich bei uns Zuhause die Frage "Schatz, trinkst du Tee oder Kaffee?". Da die Viva B6 von Cremesso sehr platzsparend ist (33 x 13 x 23 cm), hat sie ihr Plätzchen bei uns direkt am großen Esstisch bekommen. Das ist sehr praktisch, wenn man zusammen frühstückt, und nicht wegen jeder Tasse Nachschub in die Küche gehen muss. Zudem passt sie wunderbar zu unserer Einrichtung. Die Viva B6 gibt es nämlich in den Farben schwarz, weiß, petrol und gelb. Ich genieße es doch sehr, dass ich spontan zwischen Kaffee und Tee wählen kann, ohne erst Teewasser aufsetzen zu müssen, und den Tee ziehen lassen zu müssen. Mit einer Aufheizphase von nur 15 Sekunden ist die Kapselmaschine wirklich flott unterwegs.
Allerdings erweißt sich die Kapselmaschine von Cremesso nur für das Frühstück zu zweit als ausreichend, denn mit dem relativ kleinen Wassertank von nur 0,8 l kommt sie bei größeren Familienzusammenkünften schnell an ihre Grenze. Da ist es dann schon etwas lästig ständig Wasser nachzufüllen. Für solche Anlässe kommt nach wie vor eine große Kanne klassischer Kaffee und Tee auf den Tisch.

Wie oben schon angemerkt, wird mein Kaffee in der  Früh meist kalt, weil ich nicht dazukomme in aller Ruhe zu frühstücken. Da zu viel kalter Kaffee nicht unbedingt schöner macht, und ich ihn ungerne wegschütte, verarbeite ich kalten Kaffee gerne in meinen Rezepten. Beispielsweise bekommt Brot eine wunderbare Kruste, wenn man es vor dem Backen mit Kaffee einpinselt! Aber auch Kuchenrezepte lassen sich wunderbar mit Kaffee verfeinern. Ich werde euch deshalb immer wieder einmal ein Rezepte mit Kaffee zur Resteverwertung von Kaffee/ Tee oder einfach als Genusskick im Kuchen vorstellen.


glutenfreier Schoko-Espresso-Kuchen mit Frischkäsefüllung und Kokosstreusel


für 1 Springform

125 ml Espresso (z.B. Vagnilia Flavoured)
130 g Margarine
6 EL Kakaopulver
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
80 g Joghurt (3,5%)
Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
Mark einer Vanilleschote
130 g helle glutenfreie Mehlmischung
1 TL Natron
2 TL Backpulver

300 g Frischkäse
2 Päckchen Vanillezucker
1 EL Zucker
1 EL Zitronensaft
200 g Blaubeeren

70 g Margarine
80 g Kokosflocken
60 g helle glutenfreie Mehlmischung
20 g Kakaopulver
30 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker


Zunächst erwärmt ihr die Margarine zusammen mit dem Espresso in einem kleinen Topf, und löst darin den Zucker und das Kakaopulver auf. Für den Espresso habe ich insgesamt 3 Kapseln Vagnilia Flavoured verwendet, und die Wassermenge an unsere Kaffeetassen angepasst, weil mir persönlich der Kaffee zu stark ist. Die Cremesso-Kapseln könnt ihr übrigens bei Interspar und Eurospar kaufen. Aber auch Mediamarkt, Saturn, ElectronicPartner, Redzac, und Expert führen sowohl die Kapseln als auch die Viva B6 in ihrem Sortiment. Natürlich könnt ihr aber auch ganz bequem direkt im Onlineshop von Cremesso alles bestellen, was das Kaffeeherz begehrt. So jetzt dürfte euer Espressogemisch abgekühlt sein. Stellt den Topf beiseite, denn jetzt sind die Frischkäsefüllung und die Kokosstreusel an der Reihe. Für die Frischkäsefüllung verquirlt ihr den Frischkäse mit dem Zucker und den Zitronensaft. Aus Margarine, Kokosflocken, glutenfreiem Mehl, Kakaopulver und Zucker mischt ihr nun eure Kokosstreusel, indem ihr alles miteinander gut verknetet. Jetzt aber zum Hauptteig. Verrührt das Ei mit dem Joghurt, dem Zitronenabrieb und dem Vanillemark. Dann gebt ihr nach und nach eurer erkaltetes Espressogemisch dazu. Misch euer glutenfreies Mehl mit Natron und Backpulver, siebt es über euren Teig, und hebt alles vorsichtig unter. Nun füllt ihr einen Teil des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform. Darauf verteilt ihr nun eure Frischkäsefüllung und die Blaubeeren. Gebt die restliche Teigmasse darüber, und bestreut euren Kuchen mit den Kokosstreuseln. Im vorgeheizten Backofen, muss nun der Kuchen bei Ober-/Unterhitze ca. 35 min gebacken werden. Nach dem Abkühlen könnt ihr euren Kuchen, je nach Beleiben, noch mit etwas Puderzucker bestäuben. 


Übrigens: die leeren Kaffeekapseln eignen sich wunderbar zum Basteln! So haben auch unser kleiner Sonnenschein und die Katzen ihre Freude mit den Kaffeekapseln von Cremesso ;-)


An dieser Stelle möchte ich mich außerdem nochmals sehr herzlich bei Cremesso SCD Handels GmbH für den netten Kontakt und das kostenlose zur Verfügung stellen der Viva B6 inklusive Kapseln bedanken! Meine persönliche Meinung zum Produkt wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

So, nach diesem langen Posting, habe ich mir jetzt aber eine Tasse Crema und ein Stücken Kuchen verdient ;-)



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